Portraitfoto Sandra Meinzenbach

Sandra Meinzenbach

Als ich 18 war, hatte ich meinen ersten großen Auftritt: im Osterkonzert, in der Kirche meiner Heimatstadt Neuhaus am Rennweg. Auf dem Programm stand der berühmte Gefangenenchor „Va, pensiero“ aus Verdis Oper „Nabucco“ – und ich durfte das Flötensolo zu Beginn spielen.

Wäre ich meiner Querflöte treu geblieben und hätte ich mein Hobby zum Beruf gemacht, könnten Sie mich heute vielleicht in einem großen Orchester hören. Aber meine Hände setze ich nach wie vor ein: an der Tastatur meines Computers. Inhalte strukturieren, Sätze formen, die richtigen Worte finden: Das liegt mir. Los ging’s mit meiner Doktorarbeit über das Schaffen dreier Protagonistinnen des modernen Tanzes und einigen weiteren Büchern rund um Tanz und Ballett.

Bücher sind trocken und sperrig, denken Sie jetzt vielleicht: Marketingtexte brauchen eigentlich einen lockeren, emotionalen Ton. Da haben Sie Recht. Doch das Jonglieren zwischen wissenschaftlichem Stil und „leichter“, unterhaltender Sprache gehörte von Anfang an dazu. Ich habe neben meiner Doktorarbeit als Dramaturgin für Oper und Ballett begonnen. Und ich habe die ersten Aufträge für Websitetexte und Blogbeiträge erhalten. Marketingtexte schreiben und kurzweilige, spannende Informationen präsentieren – das war genau das, was ich machen wollte!

Seit 2013 arbeite ich hauptberuflich als Texterin und Lektorin: in meiner Wahlheimat Leipzig, in der ich seit meinem Studium zu Hause bin. Ich berate kleine bis mittelgroße Unternehmen in Sachen Text und Konzept. Und ich verhelfe meinen Kunden zu lebendigen Texten und fehlerfreien Unterlagen.

Mein Interesse für klassische Musik ist übrigens geblieben (auch wenn ich inzwischen nur noch selten zu meiner Querflöte greife). Zu meinen Favoriten gehören das Kammerquintett „Spark“ und Ferenc Fricsays Einspielung von Mozarts „Großer Messe“.