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SEO-Texte? Mehrwert für Ihre Leser zählt!

Was ist wichtiger für ein gutes Ranking: Keywords über Keywords und eine bestens verschlagwortete Website – oder Inhalte mit sprichwörtlichem Mehrwert. Was hat Gewicht in Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Eines vorweg: Nutzerfreundlichkeit und SEO sind nicht zu trennen. Wenn Sie ganz vorne in den Google-Ergebnissen mitspielen wollen ...
Was ist wichtiger für ein gutes Ranking: Keywords über Keywords und eine bestens verschlagwortete Website – oder Inhalte mit sprichwörtlichem Mehrwert. Was hat Gewicht in Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Eines vorweg: Nutzerfreundlichkeit und SEO sind nicht zu trennen. Wenn Sie ganz vorne in den Google-Ergebnissen mitspielen wollen, sollten Sie für Ihre Leser schreiben.

Der Leser zählt: Eine nutzerfreundiche Website gestalten


„Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen.“ Das hält Google in seinen Qualitätsrichtlinien fest. Und weiter: „Überlegen Sie, was Ihre Website einzigartig, wertvoll oder ansprechend macht.“
Google möchte seinen Nutzern die besten Ergebnisse anbieten. Daher erfasst Google ganz genau, wie oft Ihre Website aufgerufen wird und wie sich Ihre Leser verhalten: ob sie sich durch Ihre Inhalte klicken – und wann sie Ihre Website wieder verlassen. Je länger die Seitenbesucher bleiben, umso wertvoller wirkt Ihr Onlineauftritt. Kehren sie jedoch sehr schnell zur Ergebnisliste zurück und öffnen sie einen anderen Link, stuft Google Ihre Website als nicht besonders nützlich ein.
Das heißt für Sie: Planen Sie für Ihre Leser. Schreiben Sie lesenswerte Texte, damit sich potenzielle Kunden gern auf Ihrer Website aufhalten.

"Mehrwert für Ihre Leser": Motiv Google-Logo

Ihre Kunden zählen: Aus Perspektive Ihrer Leser planen


Zum einen geht’s um Nutzerfreundlichkeit. Um schnelle Ladezeiten zum Beispiel. Und um ein übersichtliches Menü: Aussagekräftige Menüpunkte erleichtern die Orientierung, Seitenbesucher finden sich bestens zurecht.
Zum anderen zählen Informationen. Und zwar die richtigen: Sie werden den Google-Kriterien einer einzigartigen, wertvollen und ansprechenden Website gerecht, wenn Sie auf Ihre Leser eingehen. Greifen Sie die Wünsche und Bedürfnisse, Fragen und Probleme interessierter Kunden auf. Das gelingt auf unterschiedlichste Art und Weise:

1. Beschreiben Sie Ihre Angebote ausführlich genug


Sie könnten Ihre Leistungsseite(n) ganz kurz halten. Wären Sie Steuerberater, könnte es schlicht und einfach heißen: „Ich übernehme Ihre Steuererklärung, Ihre Buchhaltung und Ihren Jahresabschluss.“ Doch das sagt nicht besonders viel aus. Bieten Sie Ihren Lesern besser detailliertere Informationen. Um bei der Steuerberatung zu bleiben:
  • Konzentrieren Sie sich auf Unternehmen oder betreuen Sie auch Arbeitnehmer?
  • Prüfen Sie die Steuerbescheide Ihrer Kunden?
  • Und beraten Sie (auch) zu Fragen des Steuerrechts?

2. Beschreiben Sie das „Wie“


Zeigen Sie den Besuchern Ihrer Website, wie Sie arbeiten und wie die Arbeit mit Ihnen funktioniert. Möglich ist das in Rubriken wie „So geht’s“, „Arbeiten Sie mit mir“ oder „FAQ“ – und mit Antworten auf folgende Fragen:
  • Wie schnell bekommen Ihre Kunden einen Termin?
  • Welche Produktions- oder Arbeitsschritte stehen an?
  • Wie lange dauert es im Schnitt, einen Auftrag abzuschließen?
  • Worauf legen Sie besonderen Wert?
  • Was ist Ihnen bei Ihrer Arbeit wichtig?

3. Rücken Sie Ziele Ihrer Kunden ins Zentrum


Konzentrieren Sie sich auf die Ziele Ihrer Leser, rücken Sie klare Vorteile in den Mittelpunkt. Denn Ihre Kunden kaufen im Grunde keine Produkte oder Dienstleistungen. Sie kaufen Lösungen für ein ganz bestimmtes Problem, sie erfüllen sich ihre Wünsche:
  • Wer ein Steuerbüro beauftragt, möchte Arbeit vom Tisch haben (und wohl auch seine Nerven schonen).
  • Wer in der Wellness-Oase eincheckt, möchte sich etwas Besonderes gönnen.
  • Und wer sich im Fitnesstudio anmeldet, will nicht auf dem Laufband vor sich hin joggen: Er will abnehmen, einen straffen Körper bekommen oder gesünder leben.

4. Setzen Sie auf „Über mich“- oder „Über uns“-Informationen


Die Über-uns-Seite (falls Sie allein arbeiten: Ihre Über-mich-Seite) gehört zu den am häufigsten angeklickten Website-Rubriken. Denn viele Leser möchten wissen, mit wem sie es zu tun bekommen. Stellen Sie sich, Ihr Unternehmen und gegebenenfalls Ihr Team vor:
  • in Form einer Teamseite mit Fotos und Kurzbiografien Ihrer Mitarbeiter,
  • mit Informationen über Ihren Werdegang und Ihre Persönlichkeit, wenn Sie Einzelunternehmer sind,
  • mit einem spannenden Überblick über die Geschichte Ihrer Firma oder
  • mit Einblicken in Ihre Produktionsprozesse.

5. Bieten Sie Zusatzinformationen an


Wissenswertes rund um Ihre Branche oder Ihren Beruf hält Ihre Leser auf Ihrer Website. Fachinformationen oder praktische Tipps helfen Ihnen zudem, sich als Experte oder Expertin zu behaupten. Möglich ist vieles:
  • im Falle eines Steuerbüros eine Info-Rubrik zu aktuellen Änderungen im Steuerrecht,
  • im Bereich Informatik ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen,
  • Ratgebertexte über optimale Hautpflege, wenn Sie ein Kosmetikstudio führen und
  • als Königsdisziplin ein Blog: zum Beispiel mit regelmäßigen Beiträgen über Materialien, Trends und Arbeitstechniken, wenn Sie Innenarchitektin oder Schmuckdesigner sind.

Den Bogen zu Google schlagen: Passende Keywords auswählen


Ausführliche Texte bieten einen weiteren Vorteil: Sie können unterschiedlichste Keywords einsetzen. Auch bei der Keyword-Auswahl zählen Ihre Leser: Nutzen Sie Begriffe, die Ihre Kunden in die Suchmaske eingeben. Wie Sie starke Keywords finden und wie Sie Ihre Keywords optimal platzieren? Das lesen Sie in meinen Beiträgen Tipps für die Keyword-Recherche und Tipps für die Keyword-Platzierung.

Erfolgreich im Internet (Teil 1): Tipps für die Keyword-Recherche

Keywords für Ihre Website: Das sind diese berühmt-berüchtigten Schlüsselbegriffe, die wir in die Suchmaske eingeben. Mustergültige Keywords erfüllen mehrere Kriterien. Sie passen zu Ihren Angeboten und zu den Informationen auf Ihrer Website. Sie werden oft gegoogelt. Und es handelt sich um Begriffe oder Wortgruppen, die Ihre Kunden verwenden ...
Keywords für Ihre Website: Das sind diese berühmt-berüchtigten Schlüsselbegriffe, die wir in die Suchmaske eingeben. Mustergültige Keywords erfüllen mehrere Kriterien. Sie passen zu Ihren Angeboten und zu den Informationen auf Ihrer Website. Sie werden oft gegoogelt. Und es handelt sich um Begriffe oder Wortgruppen, die Ihre Kunden verwenden. Wie Sie starke Keywords finden? Das erfahren Sie hier.

Suchen und finden: Keywords auswählen


Die besten Keywords sind Begriffe, die Ihre Kunden nutzen. Niemand sucht nach „Diplom-Stomatologe“ oder „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“. Sondern schlicht und einfach nach „Zahnarzt“, „Sanitärfirma“ oder „Heizung reparieren lassen“. Das heißt für Sie:
  • Lösen Sie sich von Fachvokabeln und komplizierten Formulierungen. Denken Sie möglichst einfach und achten Sie darauf, wie Ihre Kunden sprechen.
  • Ergänzen Sie Ihre Stadt und Ihren Stadtteil, wenn Sie Menschen in direkter Nähe erreichen wollen: „Zahnarzt Berlin Mitte“ statt „Zahnarzt Berlin“ – oder „PC-Reparatur Leipzig Gohlis“ statt „PC-Reparatur Leipzig“ oder einfach nur „PC-Reparatur“.
  • Gehen Sie ins Detail: „fair hergestellte Kleidung kaufen“ statt „Kleidung kaufen“, „familienfreundliche Cafés München Schwabing“ statt „Cafés München“ oder „Scheidung Anwalt Erfurt“ statt „Familienrecht“.
  • Verzichten Sie auf Ihren Namen und Ihren Firmennamen. Ihren Namen googelt nur, wer Sie bereits kennt: Wenn Sie nicht gerade IKEA heißen, erreichen Sie nur einen Bruchteil potenzieller Kunden.
Ihre Keywords sollten natürlich auch verwertbar sein. Fragen Sie sich ganz ketzerisch, was in Ihre Websitetexte passt: „Brautkleid secondhand“ oder „Brautkleid günstig kaufen“ mögen stark nachgefragte Begriffe sein – sie nützen Ihnen aber wenig, wenn Sie Ihren Kundinnen teure Exklusivmodelle anbieten.

Tipps und Tools: Keywords analysieren


Stellen Sie mit Blick auf Ihre Angebote und die Sprache Ihre Kunden eine erste Auswahl zusammen. Bei der Ideensammlung können Sie sich Unterstützung holen. Und Sie können recherchieren, wie oft die Keywords auf Ihrer Liste gegoogelt werden – und ob es sich um stark umkämpfte Begriffe handelt. Müssen Sie sich gegen sehr viele Konkurrenzseiten durchsetzen, haben Sie es schwerer, auf Seite 1 der Google-Ergebnisliste zu landen. Dabei helfen Ihnen folgende Tools:

Google-Autovervollständigung


Am einfachsten ist die automatische Vervollständigung durch Google. Geben Sie einfach zentrale Begriffe rund um Ihre Angebote ein. Google ergänzt häufig nachgefragte Wortgruppen und schlägt Ihnen unterhalb der Suchergebnisse ähnliche Suchanfragen vor: Sie können Anregungen und Ideen sammeln.

Tipps für die Keyword-Recherche: Screenshot Google-Suchmaske mit automatisch vervollständigten Wortvorschlägen

Answer the Public


Die kostenfreie Version von Answer the Public lässt derzeit drei Keyword-Recherchen pro Tag zu. Je allgemeinere Begriffe Sie eingeben, desto größer die Ausbeute: Sie bekommen um diese Begriffe zentrierte Fragen und Wortverbindungen angezeigt. Wie oft diese Vorschläge gegoogelt werden und wie stark umkämpft sie sind, erfahren Sie jedoch nicht: Auch Answer the Public eignet sich eher für die Ideensammlung.

Tipps für die Keyword-Recherche: Screenshot Answer the Public

Ubersuggest


Das kostenlose Portal Ubersuggest liefert Ihnen ebenfalls Keyword-Ideen rund um den jeweils abgefragten Begriff: ähnliche Suchanfragen, Wortvorschläge, Fragen. Sie erhalten außerdem statistische Daten: das monatliche Suchvolumen (je höher, desto besser) oder die geschätzte Konkurrenz bei der organischen Google-Suche (je niedriger, desto besser).

Tipps für die Keyword-Recherche: Screenshot Ubersuggest mit automatisch vervollständigten Keyword-Vorschlägen

Klasse statt Masse: Keywords platzieren


Wenn Sie brauchbare Keywords gefunden haben, stellt sich die Frage, wie oft Ihre Keywords in Ihrem Websitetext austauschen sollten. Und wie oft Sie Ihre Keywords verwenden sollten. Meine Tipps:
  • Konzentrieren Sie sich auf jeder Seite Ihrer Website auf zwei bis drei Keywords. Sie bekommen ohnehin nur eine kleine Auswahl an allen wichtigen Stellen im Website-Text unter.
  • Wählen Sie für jede Unterseite individuelle Keywords aus. Wenn Sie die gleichen Begriffe nutzen, machen sich Ihre eigenen Seiten Konkurrenz: Eine Seite schafft es vielleicht bis nach oben, alle anderen landen weiter hinten.
  • Übertreiben Sie es mit der Anzahl Ihrer Keywords nicht. Eine Keyword-Dichte von ein bis zwei Prozent reicht vollkommen aus: Sie brauchen bloß ein bis zwei Keywords pro hundert Wörter.

Zu guter Letzt


Zu früheren Zeiten ging’s um eine Keyworddichte von sieben und später um fünf Prozent – Texte waren mit Keywords überfrachtet. Heute stuft Google sehr viele Keywords als Keyword-Spam ein. Das heißt für Sie: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Leser. Wie Sie leserfreundlich formulieren? Das erfahren Sie in meinem Beitrag Lesenswerte Websitetexte: So geht’s.

Erfolgreich im Internet (Teil 2): So platzieren Sie Ihre Keywords und so verbessern Sie Ihr Google-Ranking

Im Idealfall landet Ihre Website auf Seite 1 der Google-Ergebnisliste. Und für ein gutes Ranking können Sie selbst viel tun. Bieten Sie interessante Inhalte an, gestalten Sie Ihre Website nutzerfreundlich – und wählen Sie passende Keywords aus. Wenn Sie diese Keywords geschickt platzieren ...
Im Idealfall landet Ihre Website auf Seite 1 der Google-Ergebnisliste. Und für ein gutes Ranking können Sie selbst viel tun. Bieten Sie interessante Inhalte an, gestalten Sie Ihre Website nutzerfreundlich – und wählen Sie passende Keywords aus. Wenn Sie diese Keywords geschickt platzieren, verbessern Sie Ihr Ranking. Wo Sie Ihre Keywords am besten platzieren? Das habe ich für Sie zusammengefasst.

Keywords in Ihren Websitetexten


„Die Dosis macht das Gift“: Dieser Grundsatz gilt auch für Ihre Keywords. In den Anfangsjahren des Internets lag diese Keyword-Dichte bei fünf bis sieben Prozent. Heute reichen ein bis zwei Prozent locker aus.
Zu viel des Guten ist kontraproduktiv. Google stuft exzessiv verwendete Keywords als Keyword-Spam ein – und straft Ihre Website ab. Nutzen Sie Ihre Schlüsselbegriffe daher ein- bis zweimal innerhalb von hundert Wörtern und drei- bis sechsmal innerhalb von dreihundert Wörtern. In Texten mit 500 Wörtern liegen Sie mit fünf bis zehn Keywords im optimalen Bereich. Einfügen sollten Sie Ihre Keywords
  • in die Hauptüberschriften Ihrer Websitetexte (in die sogenannten H1-Überschriften),
  • in einige Ihrer Zwischenüberschriften: in Überschriften auf zweiter und gegebenenfalls auf dritter Ebene (in die H2- und H3-Überschriften),
  • in den eigentlichen Websitetext: am Textanfang, organisch im Text verteilt und gerne noch einmal am Schluss.

Keywords in den Permalinks


Setzen Sie Ihre Suchbegriffe auch in den Permalinks ein. Das sind die Links, unter denen die einzelnen Seiten Ihrer Website oder Ihre Blogartikel im Netz zu finden sind. Sie zeigen Google, worum es geht: Ihr wichtigstes Keyword in Ihren Links hilft Ihnen bei der Suchmaschinenoptimierung.

So platzieren Sie Ihre Keywords und so verbessern Sie Ihr Google-Ranking: Screenshot der Google-Ergebnisliste mit Title-Tag und Description-Tag

Keywords in Ihren Metadaten


Die Metadaten – genauer gesagt: Title und Description – liefern Google Informationen zum Inhalt jeder Seite Ihrer Website. Die Metadaten werden im Head-Bereich untergebracht: Wer im Netz surft, bekommt sie nur in der Google-Ergebnisliste zu Gesicht.
Legen Sie individuelle Metadaten für jede einzelne Unterseite an. Nutzen Sie Ihre Keywords und fassen Sie den Seiteninhalt präzise zusammen. So setzen Sie Anreize: Wer sich für Ihre Inhalte zu interessieren beginnt, wird Ihre Seite aufrufen.

Title


Der Title dient als Überschrift. Diese Überschrift muss nicht mit der H1-Überschrift Ihrer Websitetexte übereinstimmen: Sie können Ihre Worte ohne Weiteres variieren.
Ihr wichtigstes Keywords sollte am Anfang stehen, Ihr Text sollte maximal 50 bis 60 Zeichen lang sein. Klare Vorgaben sind schwierig: Nicht die Anzahl Ihrer Zeichen zählt, sondern die dafür benötigten Pixel – und manche Buchstaben brauchen etwas mehr Platz als andere. Am besten, Sie orientieren sich an 50 bis 55 Zeichen. Im Falle zu langer Texte schneidet Google überzählige Wörter einfach ab: Ein unvollständiger Title wirkt nicht besonders schön.

Description


In der Google-Ergebnisliste erscheint unter dem Title eine kurze Vorschau. Diese Description soll zum Lesen anregen: Sie sollte Internetnutzer dazu verführen, auf Ihre Seite zu klicken. Verwenden Sie auch hier Ihre wichtigsten Keywords (wiederum möglichst weit vorn), beschreiben Sie die Dinge jedoch ausführlicher: in 150 bis 160 Zeichen. Auch hier zählen nicht Ihre Zeichen an sich, sondern die benötigten Pixel. Zu lange Descriptions werden von Google gekürzt.

Keywords in Ihren Bildbeschreibungen


Google kann keine Bilder auslesen. Fügen Sie daher zu jedem Bild auf Ihrer Website einen aussagekräftigen Dateinamen und einen sogenannten Alt-Text mit Ihren Keywords ein. Dann weiß Google, worum es in Ihren Bilddateien geht:
  • „keyword-tipps.jpg“ statt „20200410_182909.jpg“ und
  • „Keyword-Tipps für die Website: Screenshot der Google-Ergebnisliste mit Title und Description“.
Sie brauchen keine Romane zu schreiben. Eine Zeichenbeschränkung gibt es beim Alt-Text zwar nicht. Aber Bildbeschreibungen helfen Ihnen nicht nur bei der Suchmaschinenoptimierung: Sie helfen auch blinden und sehbehinderten Seitenbesuchern. Alt-Angaben werden von Screenreadern ausgelesen und machen Ihre Website barrierefrei. Sie sind in aller Kürze einfach nutzerfreundlicher – und Nutzerfreundlichkeit spielt eine entscheidende Rolle.

Zu guter Letzt


Konzentrieren Sie sich auf zwei oder drei Keywords pro Websitetext. Fünf, sechs oder gar zehn Begriffe oder Wortgruppen an allen gebotenen Stellen einzusetzen – das gelingt Ihnen nicht: Sie werden keinem Keyword wirklich gerecht. Die Dosis macht das Gift: Das gilt nicht nur bei der Keyword-Dichte, sondern auch bei der Keyword-Häufigkeit.

Aufbau, Inhalte, Informationen: Pflicht und Kür für Ihre Firmenwebsite

Was gehört auf die firmeneigene Website? Welche Informationen sollten Sie Ihren Lesern anbieten? Und wie bauen Sie Ihre Website geschickt auf? Das ist im Grunde wie im Sport: Einige Seiten sind Pflicht – und andere Seiten gehören zum Kürprogramm ...
Was gehört auf die firmeneigene Website? Welche Informationen sollten Sie Ihren Lesern anbieten? Und wie bauen Sie Ihre Website geschickt auf? Das ist im Grunde wie im Sport: Einige Seiten sind Pflicht – und andere Seiten gehören zum Kürprogramm.

Pflicht: Basisseiten Ihrer Website


Ihr Onlineauftritt soll Ihre Leser präzise informieren. Und natürlich rechtssicher sein. Daher gehören diese Seiten zum Grundgerüst Ihrer Website.

Pflicht und Kür für Ihre Website: Motiv eines aufgeklappten Notebooks, auf dem eine Brille liegt

Startseite


Die Startseite informiert kurz und knapp. Hier geht’s um den ersten Überblick: Zu viel Text und zu ausführliche Informationen sind unangebracht. Konzentrieren Sie sich auf das Allerwichtigste – auf den Elevator Pitch. Zeigen Sie,
  • wer hinter Ihrer Website steht: ob Sie Einzelunternehmer sind, ein kleines Team führen oder einen größeren Betrieb leiten.
  • was Sie anbieten: wie Sie Ihren Kunden weiterhelfen oder wovon Ihre Leser profitieren.
  • ob Sie ein Alleinstellungsmerkmal haben, das Ihre Firma oder Ihre Angebote auszeichnet.

Leistungen


Auf Ihrer Leistungsseite stellen Sie Ihre Angebote vor. Achten Sie darauf, Pluspunkte für interessierte Kunden hervorzuheben: Was Ihnen als Unternehmer oder Inhaberin wichtig erscheint, interessiert Ihre Leser mitunter ganz und gar nicht. Je nach Branche und Geschäftsmodell sind mehrere Seiten zu einzelnen Ihrer Leistungsschwerpunkte sinnvoll:
  • informieren Sie als Unternehmensberaterin über „Gründungsberatung“, „Fördermittel“ und „Coaching für Führungskräfte“ statt pauschal über „Unternehmensberatung“,
  • konzentrieren Sie sich als Anwalt für Familienrecht auf „Scheidung“, „Unterhalt“ und „Versorgungsausgleich“ statt allgemein auf „Familienrecht“.

Über-uns-Seite


Die Rubrik „Über uns“ (wenn Sie als Einzelunternehmer arbeiten: „Über mich“) stellt die Menschen hinter den Kulissen und/oder die Geschichte Ihres Unternehmens vor. Hier geht es nicht darum, Leistungen und Angebote Ihrer Firma auszubreiten – sondern zu zeigen, wer Sie sind. Spielen Sie die Sympathiekarte aus:
  • mit einem Kurzporträt Ihrer Person als Firmenchef oder Gründerin,
  • mit Fotos und Kurzbiografien Ihrer Mitarbeiter,
  • mit einem Überblick, wie alles begonnen hat oder
  • mit Informationen, wie sich Ihr Geschäft oder Ihr Betrieb entwickelt haben.

Kontaktseite


Ihre Kontaktdaten sollten leicht und unkompliziert zu finden sein. Binden Sie Telefonnummer(n), E-Mail-Adresse, Postanschrift oder Geschäftssitz in den Header Ihrer Website ein – oder nutzen Sie eine im Menü verlinkte Kontaktseite. Lassen Sie die Besucher Ihrer Website nicht lange suchen: Verstecken Sie Ihre Kontaktdaten auf keinen Fall im Footer Ihrer Website.

Impressum, Datenschutz und Co.


Sie brauchen eine rechtssichere Website: mit Impressum, DSGVO-konformer Datenschutzerklärung und Hinweisen zum Urheberrecht und zur Haftung für Inhalte und externe Links. Je nach Geschäftsmodell (beispielsweise für einen Onlineshop) sind eine Widerrufsbelehrung und Informationen zur Zahlung oder zum Vertragsabschluss Pflicht – in der Regel in Form von AGB. Mustertexte, Datenschutz- und AGB-Generatoren finden Sie im Internet. Holen Sie sich jedoch immer auch juristischen Rat ein.

Kür: Zusatzinformationen für Ihre Website


Zusatzinformationen: Das können detailliertere Hinweise zum Geschäftsablauf oder zu einer möglichen Zusammenarbeit sein. Oder Wissenswertes rund um Ihre Branche. Sie bieten den Besuchern Ihrer Website Lesestoff – und profitieren ganz nebenbei in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Denn Sie schaffen sich Spielraum für Ihre Keywords und spannende Texte halten Ihre Leser auf Ihrer Website. Das wird von Google belohnt. Denkbar sind folgende Formate:

Preisinformationen


Wenn Sie einen Dienstleister buchen, einen Fitnessvertrag abschließen oder im neuen Restaurant um die Ecke essen gehen wollen – dann möchten Sie sicherlich wissen, welche Kosten (ungefähr) auf Sie zukommen. Die Preisfrage interessiert uns alle. Und Ihre Kunden natürlich auch:
  • Bieten Sie eine Preisliste an, wenn Sie mit Festpreisen arbeiten: wenn Sie ein Foto- oder Fitnessstudio, einen Friseursalon, ein Restaurant oder ein Hotel führen.
  • Nutzen Sie Orientierungspreise, wenn Sie Ihr Honorar nach Auftragsvolumen und tatsächlichem Arbeitsaufwand berechnen: „ab 190 Euro“ oder „zwischen 250 und 390 Euro“.
  • Oder erläutern Sie, wie sich Ihre Preise zusammensetzen: Dann wissen Ihre Kunden, welche Punkte in Ihre Kalkulation einfließen.

FAQ


FAQ eignen sich, um häufige Kundenfragen zu beantworten. Und zwar in aller Kürze. Daher sind diese „Frequently asked Questions“ echte Allrounder. Sie können
  • Ihre Arbeitsweise erläutern: mit Fragen wie „Ist die Erstberatung kostenlos?“, „Wie schnell bekomme ich einen Termin“ oder „Habe ich ein Rückgaberecht?“,
  • Grundsatzfragen zu Ihrer Branche oder Ihrem Spezialgebiet beantworten: „Beraten Anwälte auch kostenlos?“, „Was verstehen Winzer unter Flaschengärung?“ oder „Kann ich meine Holzmöbel mit Natron reinigen?“,
  • wichtige Fachbegriffe erklären: „Was bedeutet Content Management?“, „Was versteht man unter einem Back-up?“ oder „Worum geht’s beim TRX-Training?“.

Info-Rubrik


In einer Info-Rubrik können Sie Wissenswertes aus Ihrem Geschäftsbereich präsentieren, mit Fachinformationen überzeugen – und ausführlicher als in FAQ auf klassische Kundenfragen eingehen. Im Gegensatz zum Blog (siehe unten) bleibt der Arbeitsaufwand überschaubar. Fünf, sechs oder auch acht Texte reichen aus: Ratgebertexte, „Tipps und Tricks“, echter Mehrwert. Denn Eigenwerbung hat in Ihrer Info-Rubrik nichts zu suchen.

Blog


Auch in Blogtexten geht es um nützliche Informationen und praktische Tipps – nicht aber darum, die eigenen Angebote zu bewerben und Ihre Leser zu einem Kauf oder einer Buchung zu drängen. Zudem sollten Sie regelmäßig bloggen (und ausreichend Zeit einplanen). Alle paar Monate einen Beitrag zu veröffentlichen, reicht nicht aus: Beginnen Sie im Zweifelsfall mit der weniger aufwendigen Info-Rubrik.

Nicht zuletzt ...


Betrachten Sie Ihre Website als „work in progress“. Inhalte und Informationen können irgendwann veraltet sein, Ihre Arbeitsschwerpunkte und Ihre Angebote können sich verändern. Überprüfen Sie Ihre Website von Zeit zu Zeit – und bringen Sie Ihre Texte auf Vordermann.

Lesenswerte Websitetexte: So geht’s

Gut gemachte Websites verführen uns zum Lesen und zum Klicken. Daher sollten Sie interessante Inhalte anbieten – und diese Inhalte leserfreundlich gestalten: Um Kunden zu gewinnen, brauchen Sie Websitetexte, die dem Leseverhalten im Netz gerecht werden ...
Gut gemachte Websites verführen uns zum Lesen und zum Klicken. Daher sollten Sie interessante Inhalte anbieten – und diese Inhalte leserfreundlich gestalten: Um Kunden zu gewinnen, brauchen Sie Websitetexte, die dem Leseverhalten im Netz gerecht werden.

Lesen im Netz: Websitetexte richtig planen


Wir lesen Websites nicht von vorn bis hinten, sondern wir klicken nach Lust und Laune durch die einzelnen Unterseiten. Und wenn wir nach Informationen suchen, landen wir nicht unbedingt auf der Startseite. Google führt uns in der Regel zu einzelnen Blogbeiträgen, auf Ihre Leistungsseite(n) oder zu Ihren Produktbeschreibungen. Das heißt für Sie:
  • Jeder einzelne Websitetext muss für sich allein stehen können.
  • Planen Sie Ihre Inhalte Ihrer einzelnen Seiten unabhängig voneinander. Setzen Sie kein Wissen voraus, das Sie Ihren Lesern auf anderen Unterseiten anbieten.
  • Sie können Wiederholungen in Kauf nehmen. Wenn Sie auf mehreren Unterseiten auf ähnliche oder gar auf die gleichen Dinge hinweisen müssen, dann tun Sie das.

Lesenswerte Websitetexte: So geht': Motiv graues geschlossenes Notebook, auf dem eine Brille liegt

Lesen im Netz: Leserfreundliche Websitetexte gestalten


Computerausdrucke lesen wir aufmerksam und linear: von links nach rechts und vom Textanfang bis zum Ende. Im Internet sind wir ungeduldiger. Unser Blick springt: Wir scannen Websitetexte, wir bleiben an Bildern, Überschriften und Aufzählungen hängen. Finden wir nicht auf Anhieb, was wir uns wünschen, klicken wir die nächste Website an. Das heißt für Sie: Gestalten Sie Ihre Websitetexte übersichtlich. Nutzen Sie
  • aussagekräftige Überschriften und Zwischenüberschriften,
  • kurze Textblöcke mit klar abgezirkelten Informationen,
  • Aufzählungen,
  • dosierte Hervorhebungen (beispielsweise durch fette oder farbige Schrift),
  • zum Textinhalt passende Fotos oder Grafiken.

Websitetexte und der richtige Stil


Professionelle Websitetexte lassen sich angenehm lesen. Und sie stellen selbst komplizierte Sachverhalte klar und schlüssig dar. Achten Sie auf folgende Punkte:

Verständliche Formulierungen


Fachjargon und Fremdwörter machen es Ihren Lesern schwer. Nutzen Sie daher Begriffe, die im Alltag gebräuchlich sind – und die Sie im ganz normalen Kundengespräch verwenden würden: „Klimaanlage“ statt „Aircondition“, „Kundenbeziehung“ statt „Costumer Relationship“ oder „Umfrage“ statt „Survey“.

Kurze Sätze


Bandwurmsätze mögen auf Papier funktionieren, nicht aber im Internet. Lesen Sie sich Ihre Texte im Zweifelsfall laut vor. Sätze, die Sie nicht in einem Atemzug herunterlesen können, sind zu lang: Streichen Sie überflüssige Füllwörter und sperrige Formulierungen – oder teilen Sie Ihre Informationen in zwei Sätze auf.

Aktive Sprache


Passivkonstruktionen wirken distanziert, Aktivsätze sind dynamisch und viel persönlicher. „Wir übernehmen Ihre Finanz- und Lohnbuchhaltung“ zum Beispiel (statt „Ihre Finanz- und Lohnbuchhaltung wird von unseren Mitarbeitern fristgerecht erstellt“). Daher sollte das Passiv eine Ausnahme bleiben.

Substantivierungen vermeiden


Auch Substantivierungen schaffen Distanz. Mit Verben, die echte Handlungen beschreiben (mit sogenannten „Tu-Wörtern“), klingen Ihre Sätze aktiver und sympathischer: „Lassen Sie uns telefonieren“ statt „Setzen Sie sich mit uns in Verbindung“. Oder „Wir arbeiten mit neuester Technik“ statt „Bei unserer Arbeit kommt die neueste Technik zum Einsatz“.

Nicht zuletzt: Leser zu Kunden machen


Damit Leser zu Kunden werden und tatsächlich bei Ihnen kaufen oder Ihr Geschäft besuchen, brauchen Sie – klare Handlungsaufforderungen. Sagen Sie Ihren Lesern, was sie tun sollen: Kontakt aufnehmen, ein Beratungsgespräch vereinbaren oder den virtuellen Einkaufskorb füllen. Das funktioniert am besten mit sogenannten Call-to-Action-Buttons und Texten wie „Sie haben Fragen?“, „Kollektion ansehen“ oder „Jetzt bestellen“. So steigen Ihre Leser tatsächlich auf Ihre Angebote ein.

Bildnachweise

„SEO-Texte? Mehrwert für Ihre Leser zählt“: © Lumapoche | pixabay.com

„Tipps für die Keyword-Recherche“: © Sandra Meinzenbach

„So platzieren Sie Ihre Keywords und so verbessern Sie Ihr Google-Ranking“: © Sandra Meinzenbach

„Pflicht und Kür für Ihre Firmenwebsite“: © Daniel Nanescu | splitshire.com

„Lesenswerte Websitetexte: So geht’s“: © Daniel Nanescu | splitshire.com